MENTORING-LEITFADEN

Das Tandem soll sich in regelmäßigen Abständen treffen. Mentee und Mentorin können die Initiative zu einem Treffen ergreifen, aber der Schwerpunkt der Verantwortung liegt bei der Mentorin. Dies ist auch die (einzige) Bedingung für die Mentorin: wenn das Tandem aufgrund mangelnder Initiative der Mentorin scheitert, wird kein Zertifikat für das Engagement ausgegeben. Hat eine Mentee das Gefühl, von ihrer Mentorin nicht aureichend betreut zu werden, dann soll sie sich ruhig an eine der MeMPhys-Organisatorinnen wenden. Wir werden dann je nach Fall versuchen, zu vermitteln oder nach einer neuen Mentorin für die betroffene Mentee suchen.
Die Teilnahme an allen anderen Aktivitäten, die von MeMPhys organisiert werden ist freiwillig! Wir würden uns aber sehr darüber freuen, wenn unsere Angebote bei euch Resonanz finden.
Eine Mentee ist nicht verpflichtet, später als Mentorin im Rahmen von MeMPhys aktiv zu bleiben - selbstverständlich sind die nachkommenden Studienanfänger aber ebenso dankbar um die Unterstützung von älteren Studentinnen, wie ihr selbst.
Die Mentorin muss ihrer Mentee keine Nachhilfe in ihrem Studienfach geben. Bei Schwierigkeiten mit den Hausaufgaben oder bei der Klausur- oder Prüfungsvorbereitung soll die Mentorin aber ruhig mal mit einer Buchempfehlung oder einem Hinweis aufs Web weiterhelfen. Oder vielleicht hat ja auch ein Kommilitone oder eine Kommilitonin der Mentorin Lust, sich durch Nachhilfe ein bisschen was dazuzuverdienen.
Die Mentorin soll ihre eigenen Erfahrungen weitervermitteln und auch gerne Tipps zum Ablegen von Prüfungen, Auslandsaufenthalten oder ähnlichen Dingen geben. Es muss aber klar sein, dass dies keine individuelle Studienberatung ersetzen kann.
Die Mentee darf von ihrer Mentorin auch keine professionelle psychologische Betreuung erwarten. Wenn die kleinen Probleme des Alltags und des Privatlebens zu groß werden, sollte die Mentorin Tipps geben können, an welchen Stellen sich die Mentee professionell weiterhelfen lassen kann.
Wenn eine Mentorin sich bedrängt oder überfordert fühlt, hat sie das recht, dies ihrer Mentee (selbstverständlich in sachlichem Tonfall) klarzumachen und deutlich herauszustellen, welche Hilfestellungen sie zu geben bereit ist und welche nicht. Falls die Mentee dies nicht einsehen will, darf die Mentorin gerne eine der MeMPhys-Organisatorinnen um Hilfe bitten.